Bohrhammer Test

Bohrhammer

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Bohrhammer

Als Arbeitsmaschine ist der Bohrhammer ein Alleskönner gegenüber Bohrmaschinen und Schlagbohrern

Der Bohrhammer ist eine Arbeitsmaschine, mit der man in mineralische Gesteine, wie Beton, Löcher Bohren kann. Zusätzlich wird er auch als Meißel eingesetzt. Die Bohrmaschine kann ihren Kopf nur drehen. Damit kann man in leichtes Material Löcher Bohren und Schrauben eindrehen. Wenn das Material härter wird, lässt die Leistung nach und man nutzt den Schlagbohrer.

Dieses Gerät greift die Funktionen einer Bohrmaschine auf. Durch die Vor- und Rückwärtsbewegung des Bohrkopfes kann sie sich zusätzlich durch hartes Gestein schlagen. Der Bohrhammer wird, durch seine hohe Leistung auch als Meißel verwendet. Durch die Arten der Antriebstechnik bei den Bohrhammern, teilt man sie in zwei Kategorien ein: Elektrische und Pneumatische.

Pneumatische Bohrhammer

Der pneumatische Bohrhammer wird über Druckluft betrieben. Über ein Kugel- oder Flatterventil wird ein Kolben bewegt, der auf das Schlagstück schlägt. Diese gibt den Schlag auf das Einsteckende der Bohrstange weiter. Die eingebaute Umsetzvorrichung bewirkt, das sich beim Rückprall das Schlagstück und die eingebaute Bohrstange in einem bestimmten Winkel weiterdreht.

Auf diese Art wird das Brechen des Materials vereinfacht. Das Gewicht von einem pneumatischen Bohrhammer liegt zwischen 10 und 50 Kilogramm. Im Bergbau liegt das typische Gewicht bei ca. 42 Kilogramm. Dazu kommt noch das Gewicht der Bohrsäule oder einer Lafette. 1860 wurden die ersten pneumatischen Geräte entwickelt. Diese dienten als Hilfe im Tunnelbau und später dann auch im Bergbau.

Hydraulischer Bohrhammer

Für die ganz schweren Einsätze wird der hydraulische Bohrhammer herangezogen. Er ähnelt von der Funktionsweise her der pneumatischen Ausführung. Der große Unterschied liegt beim Antrieb. Wo pneumatische Geräte mit Luft betrieben werden, wird die hydraulische Ausführung mit Flüssigkeiten betrieben. Dadurch sind diese Maschinen sehr schwer und liegen bei einem Anfangsgewicht von 150 Kilogramm.

Der elektrische Bohrhammer

Wenn die Tätigkeit nur eine geringere Leistung erfordert oder keine Druckluft zur Verfügung steht, wird ein elektrischer Bohrhammer eingesetzt. Man findet die Geräte oft bei Handwerkern oder Hobbybastlern. Elektrische Ausführungen kann man sich auch in einzelnen Fachgeschäften oder im Baumarkt für eine bestimmte Zeit mieten. Die Funktionsweise ähnelt den beiden Großen.

Bei einem elektrischen Bohrhammer wird allerdings die Rotationsbewegung durch den Elektromotor erzeugt. Dieser übernimmt auch die Hubbewegung des Kolbens. Der Vorteil hier liegt bei den schnellen Umdrehungen des Bohrkopfes. Dadurch kann das Bohrmehl entlang der Nuten und dem Bohrer aus dem Bohrloch befördert werden. Im Gegensatz zur Schlagbohrmaschine zeichnet er sich durch eine niedrigere Schlagzahl bei einer wesentlich höheren Schlagenergie aus.

Der erste elektrische Bohrhammer wurde 1932 von Bosch in Serie hergestellt. Daher stammt der Begriff Boschhammer. Einige Hersteller von Bohrhammern bieten diese mit unterschiedlichen Getriebeübersetzungen an. Damit kann die Drehzahl für den momentanen Einsatz optimiert werden. Zu den bekanntesten Anbietern von Bohrhammern gehören die Unternehmen Hilti, Makita, Metabo und Kress. Nützliche Informationen zu Eigenschaften und Funktionen ausgewählter Modelle sowie deren Leistung ergeben sich bei einem Bohrhammer Vergleich beziehungsweise einem Bohrhammer Test.

Neuere Versionen der Geräte gibt es auch als Akku Bohrhammer. Sie sind somit unabhängig vom Netz. Das macht sie sehr flexibel und variabel in der Handhabung. Bei der Arbeit entsteht eine starke Lärmentwicklung. Deshalb soll ein Gehörschutz mit einem Bohrhammer getragen werden, um Langzeitschäden an den Ohren zu vermeiden.

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